Zum Hauptinhalt springen
Hormon-Ersatztherapie – individuelle Abklärung wichtig

Hormon-Ersatztherapie – individuelle Abklärung wichtig

In den Wechseljahren verringert sich die Menge an Geschlechtshormonen. Das ist normal und keine Krankheit. Bei einem Teil der Frauen kommt es jedoch vorübergehend zu Beschwerden. Eine Hormon-Ersatztherapie (HRT) gleicht den Verlust der natürlichen Hormone durch den Einsatz künstlicher Hormone aus. Diese Therapie kann dann verschrieben werden, wenn die Beschwerden die Lebensqualität einer Frau sehr stark beeinträchtigen.

Dabei geht es jeweils um die einzelne Patientin: Die Ärztinnen und Ärzte befragen sie genau zu ihrer Gesundheit und ihren Beschwerden. Außerdem klären sie über die Vor- und Nachteile der HRT auf.

Die HRT eignet sich beispielsweise nicht für Frauen, die schon Brustkrebs oder eine Lungenembolie hatten. Das Gleiche gilt für Frauen mit erhöhtem Risiko für koronare Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Thrombosen.

Bei der HRT kommen Östrogen und Gestagen zum Einsatz. Frauen, die keine Gebärmutter mehr haben, erhalten nur Östrogen. Die Frauen bekommen die Hormone in Form von Gel, Tabletten, Pflaster, Nasenspray oder Injektionen.

Eine HRT soll nur nach vorheriger persönlicher Aufklärung und Risikoabwägung durch die Ärztin oder den Arzt erfolgen. Sie soll möglichst niedrig dosiert sein und nur für kurze Zeit angewendet werden.

Grundsätzlich gilt: Frauen sollten körperliche Veränderungen oder Beschwerden in den Wechseljahren wie z. B. trockene Schleimhäute oder häufige Harnwegsinfektionen unbedingt mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

 

MiMi-Zentrum für Integration in Bayern

Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.

Zenettiplatz 1  |  80337 München

Telefon: 089 52035959

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

www.mimi.bayern

Logo Bayerisches Staatsministerium